Specials Eventspecials 2008 Transalp Challenge

Katrin Schwing

Schwing und Heinzmann

Gesund in Riva angekommen

Katrin Schwing am 27.07.2008 - 14:58 Uhr

Nun bin ich also in Riva angekommen und habe es geschafft. Eigentlich wollte ich ja die letzte Etappe noch einmal genießen, aber das hat nicht so gut funktioniert.

Matthias hat mich gescheucht
Am Anfang ief es bei mir gar nicht gut und so bin ich beim ersten Berg etwas langsamer gefahren und alle anderen haben losgelegt wie die Feuerwehr. Dadurch hatte ich bei der Abfahrt etwas Probleme, da viele anderen Fahrer auch gerade dort waren und es so einen Stau gab. Das hat mich zurückgeworfen und dann habe ich ein bisschen Gas gegeben. Matthias hat mich dann aber auch gescheucht und so musste doch noch ein bisschen leiden heute auf der letzten Etappe. Aber so konnte ich wenigstens den zweiten großen Berg schön abfahren. Der Downhill war noch einmal hart und schwer, aber sehr schön. Das hat Spaß gemacht.

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In keiner Wertung
In Riva angekommen, war ich einerseits froh, dass ich heil und gesund im Ziel war. Auf der anderen Seite war ich aber auch ein bisschen traurig, dass ich nicht mit meiner Partnerin Fabienne angekommen bin. Das war schon schade und viele haben mir dann nachher gesagt, dass ich ja so gut in Form war und bestimmt weit vorne gewesen wäre. Aber so tauche ich gar nicht in der Wertung auf und das ist schade.

Niveau verbessert
Insgesamt muss ich sagen, dass die Transalp einfach eines der härtesten Etappenrennen der Welt ist. Man kann es durchaus mit der Cape Epic vergleichen, auch wenn die Cape Epic wegen der Hitze und des Staubes vielleicht etwas härter ist. Das Niveau bei der Transalp hat sich seit meinem ersten Start 2001 jeweils deutlich verbessert. Es ist viel härter geworden, zu gewinnen. Das Niveau hat sich von Jahr zu Jahr verbessert. Ich bin auch immer wieder überrascht, dass nicht mehr passiert bei dem Rennen. Wir fahren auf öffentlichen Straßen und es wird ja nichts abgesperrt. Da fahre ich schon recht vorsichtig teilweise.

2009 vielleicht wieder am Start
Im nächsten Jahr könnte ich mir gut vorstellen, wieder mitzufahren bei der Transalp. Aber nur mit einer Partnerin, bei der ich weiß, dass sie fit ist und schon Berge trainiert hat oder zumindest Erfahrung bei Marathon-Rennen gesammelt hat. Denn, wie gesagt, alleine ins Ziel zu fahren in Riva war dann doch nicht so toll.

Bis zum nächsten Mal!

Eure Katrin


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