Specials Eventspecials 2008 Transalp Challenge

Lehmann und Hardter

Hardter und Lehmann

Rudiger und Bettinger

Guter Start für Rothaus-Cube

Team Rothaus-Cube am 19.07.2008 - 17:12 Uhr

Mit den Plätzen drei, fünf und sechs ist heute die erste Etappe der Transalp zu Ende gegangen. Ein guter Anfang, findet Frank Lehmann. Aber mit Prognosen für den weiteren Rennverlauf will er noch vorsichtig sein.

Strategie von Lehmann und Hardter geht auf
Die Strategie der Rothaus-Cube-Fahrer ging bei der ersten Transalp-Etappe von Füssen nach Imst auf: "Wir hatten gegen Ende noch genug Kraft, das hat uns geholfen. Der Plan war: Am Anfang nicht gleich alles raus hauen und das hat geklappt!", freute sich der erschöpfte Frank Lehmann im Ziel. Er und sein Teamkollege Uwe Hardter konnten sich zum Start des Etappenrennens Platz drei hinter den Favoriten und Vorjahressiegern Karl Platt und Stefan Sahm (Team Bulls) und Heinz Verbnjak und Martin Kraler (Craft and Friends) sichern. Nach 3:09.10 Stunden kamen die Freiburger nur rund drei Minuten nach den Siegern ins Ziel. Platt und Sahm waren bis kurz vor dem Ziel zusammen mit den Zweitplatzierten gefahren, konnten sich dann aber auf der Abfahrt von Marienbergjoch absetzen und schließlich mit gut eineinhalb Minuten Vorsprung siegen.

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Profil passt Rudiger/Bettinger nicht
Auch das zweite Cube-Duo ließ nicht lange auf sich warten: Rund fünfeinhalb Minuten nach den Bulls-Herren fuhren Benjamin Rudiger und Matthias Bettinger nach einem starken Rennen ins Ziel. "Wir waren von Anfang an in der Leader-Gruppe dabei, irgendwann haben sich die ersten halt abgesetzt, aber die blieben eigentlich immer in Sichtweite", sagte Bettinger. Die Strecke sei auf überwiegend breiten Schotterwegen gut fahrbar gewesen, einzig das Profil habe den beiden nicht so gut gepasst: "Am Anfang ging's ewig nur leicht bergauf und dann wurde es mit einem Mal richtig extrem steil." Extrem heißt: 700 Höhenmetern auf fünf Kilometern hinauf auf's Marienbergjoch. Bis zum Fuß des Berges führte der Kurs die 1.100 Fahrer durch eine fabelhafte Kulisse entlang Hohenschwangau und vorbei am Schloss Neuschwanstein.

Hundertmark und Baeten fahren ihr Tempo
Im orangefarbenen Leadertrikot des führenden Mixed-Teams werden bei der morgigen zweiten Etappe die Schweizer Werner Fischer und Milena Landtwing ins Rennen gehen. Das Team Institut Ftan/Velo Franz Univega (3:41:03,3) sicherte sich mit nur fünf Sekunden Vorsprung auf die Deutschen Claudia Till und Franz Trattler von Zwillingscraft-Ideal-Mixed (3:41:08,5) den heutigen Tagessieg. Dritte wurden ebenfalls Eidgenossen. Anita Steiner und Cornel Bamert vom Team Stöckli Wädenswil überquerten die Ziellinie nach 3:44:12,8 Stunden. Heike Hundertmark und Sam Baeten wurden erschöpfte Fünfte, sind aber insgesamt zufrieden. Hundertmark: "Ich war irgendwie ein bisschen müde, aber wir sind gut durchgekommen und sind unser Tempo gefahren."

Morgen wird es "echt nicht einfach"
Die morgige Etappe vom Imst nach Ischgl ist zwar kürzer als die erste. Allerdings gilt es für die Fahrer rund 1.200 Höhenmeter mehr zu überwinden als heute. Frank Lehmann erinnert sich an letztes Jahr: "Das wird ein hartes Rennen morgen, die Strecke ist echt nicht einfach."


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