Heiß, langsam, langweilig
Pia Sundstedt am 25.07.2008 - 20:04 Uhr
Heiß, langsam und langweilig. Damit ist die heutige Etappe am besten beschrieben. Ich dachte, die Etappe geht nie zu Ende heute. Ich fühle mich ziemlich gut im Moment und das Fahren ist so leicht für mich.
Wir sind den ganzen Tag mit dem Cube Team gefahren. Das war das einzige Highlight und hat es etwas weniger langweilig gemacht, da wir nämlich viel Zeit zum Plaudern mit den Mädels hatten. Nach den Etappen ist man immer sehr mit Regeneration beschäftigt, so dass man nicht dazu kommt, ein paar Worte mit der Konkurrenz zu wechseln.
Unser normaler Tagesablauf bei der Trans Alp sieht wie folgt aus: Frühstück so um 7:00, dann so gegen 8 Uhr in den Startbereich fahren und die Flaschen auffüllen, 8:50h Startaufstellung und um 9 Uhr pünktlich geht es los. ..
Nach dem Ziel essen wir immer direkt etwas, das ist sehr wichtig für die Regeneration. Die Kohlenhydratvorräte können in dieser Phase am besten wieder aufgefüllt werden. Nach dem Essen fahren wir ins Hotel, ruhen uns aus und bekommen Massage. Um 19 Uhr geht es zur Pasta Party und dann zur Siegerehrung, wenn man denn etwas gewonnen hat. Um 21:30h schlafen...
Bald müssen wir wieder zur Pasta Party. Ich habe es eigentlich satt, schon wieder Nudeln zu essen, ich hoffe wir bekommen morgen in Riva etwas anständiges zu Essen! Alle Trans Alp Finisher verdienen eine gute Mahlzeit nach 8 Tagen des Leidens in verschiedensten Wetterbedingungen, vom Schneesturm bis zu 30 Grad Hitze. Das Leiden ist schnell vergessen, bei solchen Rennen erinnert man sich normalerweise an die Landschaften und ...an das Essen. Noch einen Tag müssen wir durchhalten. Für viele wird es noch ein Tag des Leidens sein, für andere ein Tag mit einer schönen, entspannten Bike Tour. Ich hoffe, wir gehören zu letzterer Gruppe.
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