Specials Eventspecials 2008 Transalp Challenge

Recht ruhige fünfte Etappe

Pia Sundstedt am 23.07.2008 - 20:26 Uhr

Der Tag begrüßte uns mit Sonnenschein, aber es war noch ziemlich kalt in Livigno. Es wurde nicht wirklich wärmer die nächsten 40km, aber zumindest ging es berghoch und man schwitzte ein wenig. Es ging auf die Bochetta di Forcola, auf 2700m. Es blies dazu noch ein kalter Wind, der alles noch schlimmer machte.

Ausblick genießen
Ich wollte den ersten Berg nicht so schnell hochfahren, und Alison musste es akzeptieren, was sie aber auch ohne Probleme tat, da wir so den Anstieg und den schönen Ausblick von den Serpentinen richtig genießen konnten. Ich dachte an das letzte Mal, als ich hier in der Nähe des Stifser Jochs war. Das war vor 10 Jahren mit meiner Mannschaftskameradin Fabiana Luperini zur Vorbereitung auf den Giro. Diesmal fuhr ich aber auf dem MTB anstelle des Straßenrades.

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Lieber vorsichtig die Abfahrten herunter
Nach einer Single Trail Abfahrt auf den Umbrail-Pass kamen wir auf die Hauptstraße. Eine ziemlich riskante Abfahrt bis nach Naturns. Es waren 80km und ich hatte die ganze Zeit Angst. Auf der Abfahrt kamen uns Autos und Motorräder entgegen und wir entgingen nur knapp einigen Kollisionen. Es hätte wirklich schlimm ausgehen können. Auf dem Radweg nach Naturns wurde es noch gefährlicher. Viele Familien machten dort Fahrradtouren und wir überholten sie teilweise mit 50km/h. Ich hoffte die ganze Zeit, dass wir keinen überfahren. Für die Familien war es immer ein großer Schreck, wenn wir aufeinmal so schnell ankamen. Man muss wirklich vorsichtig sein, da die Strecke ja für den normalen Verkehr nicht gesperrt ist. Es wäre dumm, in einen Unfall verwickelt zu sein, deshalb ist es besser vorsichtig zu fahren.

Von der Kälte in die Hitze
Heute war die längste Etappe des Trans Alp, aber nicht die schwerste. Unsere Fahrzeit war fast 6 Stunden, aber ich glaube wir waren schlau genug, unsere Energie zu sparen. Die letzten 80km fuhren wir in einer Gruppe gemütlich ins Ziel. Ich bin auch ganz glücklich darüber, dass sich das Wetter nun zum Guten zu wandeln scheint. Gerade sind wir die Kälte gewöhnt, wird es wieder 30 Grad warm. Es kann sein, dass ich mich morgen über die Hitze beschweren werde. 4000 Höhenmeter und 90km warten morgen auf uns. Zum Glück hatten wir heute einen Ruhetag.


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