
Andi Strobel

Podium 70 km

Silvio Wieltschnig, Andi Strobel
Rückblick Transalp 2008
Andi Strobel am 28.07.2008 - 15:15 Uhr
Wenn es dann vorbei ist, kann man es wieder mal kaum glauben, das man am nächsten Tag nicht mehr in die Pedale treten muss. Ausschlafen, gut und viel Frühstücken, Espresso trinken und a bissl im See schwimmen, auch so kann man einen Tag rumbringen.
Das war wirklich ein hartes Stück Arbeit in diesem Jahr. Die Konkurrenz war dicht, die Strecke anspruchsvoll und das Wetter zwischenzeitlich absolut beschissen. Die Situation, dass wir nach drei Tagen immer noch in Sekundenabständen mit mehreren Teams um den 3. Platz kämpfen mussten, war nicht besonders leicht für uns. Markus, für den es die erste Transalp war, wurde dabei gleich auf eine harte Probe gestellt, die er hervorragend bestanden hat. Ab und zu war ich sogar so am Limit, dass er mich anschieben musste. Wirklich erstaunlich wo er die Substanz für so eine harte Woche hergenommen hat. Muss wohl auch an der sensationellen Betreuung gelegen haben. Unsere fleißigen Mädels, Sabine und Marion, haben sich alle erdenkliche Mühe gegeben. Nach den Etappen gab's natürlich Futter vom Feinsten, frisch zubereitet. Lecker, lecker, lecker! Physiomat Alex hat dann den Rest vom Tag mit muskulären Wiederbelebungsversuchen bei uns Fahrern verbracht, ohne die sowieso nix mehr gegangen wäre. Peter, Richard, Sabine, Marion und Tschani haben es tatsächlich jeden Tag irgendwie geschafft uns sogar an den unzugänglichsten Stellen die Flaschen mit dem nötigen Benzin bereit zu halten, Respekt und Dankeschön!
Perfektes Material
Unser zweites starkes Team mit Jan und Benny war natürlich auch eine besonders große Unterstützung für uns. Immer zu wissen, dass du treue Teamkollegen an deiner Seite hast, die dich aus einer ungemütlichen Situation befreien könnten, ist ein tolles und sehr beruhigendes Gefühl.
Man muss auch sagen, dass unser sehr gutes Material seinen Teil zu unserem Erfolg beigetragen hat. Wir sind die komplette Woche mit Freeride-Reifen am Start gestanden und haben am letzten Tag für die Downhill-Etappe sogar unsere Stomp Fullys eingesetzt. Ergebnis: keine einzige Panne!!!
Nur bei dem Gedanken, dass ich am Wochenende schon wieder in Ischgl übers Idjoch pfeilen soll und dann noch eine Woche später schon wieder mit Markus quer durch den Schwarzwald irre, ist mir grad nicht so wohl. Aber was solls, wird scho irgendwie gehen!
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