Specials Eventspecials 2008 Transalp Challenge

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Alexander Pscheidl

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Texpa-Simplon mit dreifachem Pech

Team Texpa-Simplon am 25.07.2008 - 09:48 Uhr

Am sechsten Tag der TransAlp Challenge stand für das Fahrerfeld die zweite Königsetappe über 97 Kilometer und anstrengende 3950 Höhenmeter an. Direkt von Naturns aus wurden die Fahrer über einen 15 Kilometer langen Anstieg mit 1450 Höhenmetern auf die Naturnser Alm geschickt.

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Guter Start in die Etappe
Wie in den letzten Tagen gelang es Pscheidl und Schneidawind im ersten Teil des Rennens den Kontakt zur Spitzengruppe zu halten. Als sechstes Team passierten die TEXPA-Simplon Biker die Passhöhe und fuhren zusammen mit dem führenden Mastersteam zum zweiten langen Anstieg des Tages, den man nur circa 15 Sekunden hinter der Spitze erreichte. Mit einem guten Rhythmus wurde auch dieser 800 Höhenmeter lange Anstieg bewältigt. Zusammen mit Ekkehard Dörschlag und Heinz Zörrweg (Team KTM) ging es weiter Richtung Ziel.

Reifenpanne sorgt für Ernüchterung
In einer kurzen unscheinbaren Asphaltabfahrt passierte es dann, ein lautes Zischen am Hinterrad von Schneidawind verhieß nichts Gutes. Beim Beheben der Panne mussten die Beiden feststellen, dass ein drei Zentimeter langer Riss in der Reifenflanke eine sorgenfreie Weiterfahrt erschweren würde. Nach einer Notreparatur ging es mit gedrosseltem Tempo weiter in Richtung zweiter Verpflegungszone, an der die beiden TEXPA-Simplon Biker bei ihren Betreuern das Hinterrad austauschen konnten.

Scheindawind mit Nackenproblemen nach Sturz
Kurz danach passierte das nächste Unglück - Schneidawind stürzte unglücklich und hatte von da an mit Nackenproblemen zu kämpfen. In der Abfahrt vom Mendelpass schlossen Pscheidl und Schneidawind auf alte Bekannte auf; mit dem Team Simplon-Janger ist man schon in den vergangenen Tagen gefahren. Zu viert ging es auf die letzten zehn Kilometer des Tages.

Panne, Sturz und Verfahren sorgen für lange Gesichter
Da ein Unglück selten allein kommt, verfuhr man sich in einer unübersichtlichen Trailpassage. Dieses Malheur kostete circa drei weitere Minuten. Abgekämpft und etwas geknickt erreichte man nach gut 5:30 Stunden das Ziel. Defektpech und Verfahren kosteten enorm viel Zeit, so dass die beiden in der Gesamtwertung vom neunten auf den zehnten Platz zurückfielen.


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